Palomino

7.2.2018

Mein argentinischer Freund Hector empfahl mir nach den strapazi?sen Tagen zwei Tage in dem Hippie und Aussteiger?rtchen Palomino zu verbringen. Gesagt getan, marschierte zum Busbahnhof, zahlte 2,50 und zwei Stunden sp?ter war ich in Palmino nahe der venezuelanischen Grenze. Zwei Tage lang war ich am Strand, Las ein wundersch?nes Buch, beobachtete die Leute und lies die Seele baumeln.

Die Hippies (Rastas) rannten den ganzen Tag am Strand auf und ab und versuchten ihren selbstgebastelten Modeschmuck an den Mann zu bringen. (Schei? Job).und die Pseudohippies mit Lagerfeldz?pfchen, adrett gekleidet, diskutierten hochtrabend über das neue Smartfon von Apple. Abends hingen sie in den schicken Bars entlang der Flaniermeile. Absolut nicht mein Ding.

Gestern Abend machte ich mich auf an die Peripherie, Hauptdurchgangsstra?e ca. 1 km lang. Hier s?umten links und rechts Gesch?fte, Tankstellen, einfache Restaurantes und eine Billardbar den Stra?enrand. Zielgesteuert ging ich in den Billardsalon. Von drei hübschen Damen, dem horizontalen Gewerbe zugeordet, wurde ich empfangen. Ich mu?te mein bestes Spanisch auspacken um mich der eindeutigen Avancen zu erwehren. Erst nachdem ich eine Runde Bier (das Fl?schchen kostet ca. 60 Cent) konnte ich die Damen einigerma?en ruhigstellen. Sie wollten wissen woher ich kam. Wo Deutschland, geschweige Stuttgart liegt, konnte ich nicht zufriedendstellend erkl?ren. Ich z?hlte die europ?ischen Hauptst?dte auf und bei Paris? nickte eine der Damen. Also verlegte ich Stuttgart kurzerhand in die N?he von Paris. ?Desweiteren beobachtete ich einige Billardspieler deren Treffsicherheit zu wünschen übrig lie?. Die zuckelten so nebenbei ein Fl?schchen Wiskey. Kein Wunder! Einer schob sein Fahrrad aus detm Billardsaal. Neben meinem Tisch wollte er aufsteigen, auf der anderen Seite lag er auf dem Boden. Der Typ war hackezu und brauchte drei An?ufe bis er in gro?en Schlangenlinien unter Lebensgefahr davon fuhr.

Und so hatte ich, als einziger Gringo,in der Billardbar einen vergnüglichen Abend mit Kolumbianern. Schicki Micki ist nicht mein Ding!

Heute geht’s? wieder zurück nach Santa Marta. Muss mal zum Fris?r und mir die N?gel schneiden lassen. Am Freitag geht’s für eine letzte Nacht nach Cartagena in Fidels Salsabar, bevor ich am Samstag das Flugzeug besteige um nach Belém zu meiner Freundin Maruce zu fliegen. Dann steht Karneval auf dem Programm.

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Ver?ffentlicht von

cockilie

Frisch gebackener Rentner der sich künftig die Welt anschaut!

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